La Veronal: Sonoma

(Spanien)

Was Salvador Dalí für die Malerei und Luis Buñuel für den Film waren, das ist ihr Landsmann Marcos Morau für den Tanz: Seine Stücke zeigen surreale Bilder von fremdartiger Schönheit, symbolträchtige Welten aus Bewegung, Kunst, Architektur, Text und Musik. Sein neuestes Werk ist von den Prozessionen seines Heimatlandes Spanien inspiriert und versetzt sie in eine Art Filmstudio, wo ein fantastischer Mikrokosmos aus Buñuel und kirchlichen Riten, gesichtslosen Figuren und Seligsprechungen entsteht. Debussy und Wagner klingen leise herein, aus grotesken Greisinnen werden unschuldige Mädchen, die den Mond hereintragen, das tiefe Schwarz der Trauerzüge wandelt sich in das strahlend helle Licht leerer Leinwände. Frauen gleiten wie aufgezogene Puppen über die Bühne, ein rein weibliches Kollektiv strebt aus der Tradition in die Moderne, befreit sich mit lauten Trommelschlägen und Schreien aus den Fesseln des Konformismus. Das Wort Sonoma findet sich in keinem Wörterbuch, es setzt sich aus dem griechischen Wort Soma (Körper) und dem lateinischen Sonum (Klang) zusammen – La Veronal zeigt klingende, vor Energie vibrierende Körper.

„Morau ist einer der wenigen Regisseure, die uns auf die Reise in ein surreales Universum mitnehmen, wo Theatralik, visionäre Originalität und fantastische Fresken für ständige kinematografische, literarische und bildhafte Höhepunkte sorgen.“ – www.artribune.com, Italien  

„Überwältigend.“ – Frankfurter Rundschau

Choreographie: Marcos Morau in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen | Dauer: ca. 75 Minuten ohne Pause

Termine & Preise

Dienstag, 05. Juli 2022 um 20.00 Uhr
Mittwoch, 06. Juli 2022 um 20.30 Uhr

Theaterhaus → T1

Kat. 1: 49,– € / erm.: 45,– €
Kat. 2: 43,– € / erm.: 39,– € 
Kat. 3: 35,– € / erm.: 29,– € 
Kat. 4: 27,– € / erm.: 23,– €
Kat. 5: 17,– € / erm.: 15,– €

Credits

Idee & Künstlerische Leitung: Marcos Morau
Choreographie: Marcos Morau in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen
Tänzer*innen: Lorena Nogal, Marina Rodríguez, Sau-Ching Wong, Ariadna Montfort, Núria Navarra, Àngela Boix, Laia Duran, Anna Hierro, Alba BarralText El Conde de Torrefiel, La Tristura & Carmina S. Belda
Répétiteure: Estela Merlos & Alba Barral
Künstlerische & Dramaturgische Beratung: Roberto Fratini
Vokalassistenz: Mònica Almirall
Technische Leitung & Lichtdesign: Bernat Jansà
Stagemanager, Requisite & Special Effects: David Pascual
Sounddesign: Juan Cristóbal Saavedra
Stimme: María Pardo
Bühnenbild: Bernat Jansà & David Pascual
Kostüme: Silvia Delagneau
Schneiderei: Mª Carmen Soriano
Hutmacherei: Nina Pawlowsky
Masken: Juan Serrano – Gadget Efectos Especiales
Herstellung Riese: Martí Doy
Requisite: Mirko Zeni
Produktion & Logistik: Cristina Goñi Adot
Produktionsleitung: Juan Manuel Gil Galindo

Ko-Produktion: Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, Tanz im August/ HAU Hebbel am Ufer, Grec 2020 Festival de Barcelona –Institut de Cultura Ajuntament de Barcelona, Oriente Occidente Dance Festival, Theater Freiburg, Centro de Cultura Conde Duque, Mercat de les Flors, Temporada Alta, Hessisches Staatsballett im Rahmen von Tanzplattform Rhein-Main

In Zusammenarbeit mit Graner –Fàbriques de Creació und Teatre L’ArtesàBeneficiary project of the PYRENART cross-border cooperation project, within the framework of the Interreg VA program Spain-France-Andorra POCTEFA 2014-2020 -European Regional Development Fund (ERDF)

Mit der Unterstützung von INAEM –Ministerio de Cultura y Deporte de España and ICEC –Departament de Cultura de la Generalitat de Catalunya

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